Eine App für die verständnisorientierte Erkundung der schriftliche Addition und Subtraktion.
Die App zeigt jede Rechnung gleichzeitig in mehreren Repräsentationen:
- Notation: die klassische Stellenwerttafel mit Ziffern, Über- und Unterträgen, so wie sie ins Heft geschrieben wird.
- Plättchen: eine zweidimensionale Stellenwerttafel, in der jede Stelle als eigene Spalte dargestellt ist und Plättchen sich beim Bündeln bzw. Entbündeln sichtbar bewegen.
- Dienes 3D: eine isometrische Ansicht aus Würfeln, Stangen, Platten und Tausenderwürfeln. Sie macht die räumliche Beziehung zwischen den Stellen unmittelbar sichtbar — ein Zehner ist zehnmal so groß wie ein Einer, ein Hunderter zehnmal so groß wie ein Zehner.
- Sprachliche Begleitung: Sowohl schriftlich wie auch per Sprachausgabe wird jeder Schritt sprachlich begleitet
Wer in der Notation eine Ziffer ändert, sieht in den anderen Darstellungen sofort, was sich verändert. Der Bündelungs- und Entbündelungsprozess wird nicht nur beschrieben, sondern animiert sichtbar. Zehn Einer bündeln sich in einen einzelnen Zehner, eine Hundertplatte wird entbündelt in zehn Zehnerstangen.
Subtraktionsverfahren
Die App beherrscht beide in Deutschland verbreiteten Subtraktionsverfahren:
- Entbündeln (Abziehverfahren): Die nächsthöhere Stelle des Minuenden wird um eins reduziert, dafür kommen zehn Einheiten in die aktuelle Spalte.
- Erweitern (Auffüllverfahren): Der Subtrahend wird in der nächsthöheren Spalte um eins erhöht, der Minuend bleibt unverändert.
Beide Verfahren sind im selben Aufgabenkontext umschaltbar. Auch das schwierige kaskadierte Entbündeln (etwa bei 900 − 191, wo eine geborgte Einheit über mehrere Stellen wandern muss) wird vollständig animiert und sprachlich begleitet.
Vorhersage-Aufgaben
Optional kann die App vor jedem Schritt eine Multiple-Choice-Frage stellen oder direkt an den Repräsentationen handeln muss: „Was passiert als Nächstes?“ Das Kind sagt den nächsten Schritt vorher. Die App führt den Schritt erst danach aus. Die Distraktoren bilden bewusst typische Fehlvorstellungen ab, etwa „das Größere minus das Kleinere“ oder den vergessenen Übertrag.
Didaktischer Hintergrund
Bildungspolitischer Rahmen
Die schriftlichen Rechenverfahren sind seit der Verabschiedung der weiterentwickelten KMK-Bildungsstandards Mathematik 2022 deutlich anders didaktischen akzentuiert. Während die Bildungsstandards von 2004 die schriftlichen Algorithmen als zentralen Kompetenzbereich der Grundschule auswiesen, betonen die neuen Standards stärker das halbschriftliche Rechnen und ordnen den schriftlichen Verfahren eine darauf aufbauende Funktion zu. Die wesentlichen Änderungen werden in einem Begleitartikel der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (Barzel et al. 2023) ausgeführt. Drei Punkte sind für unsere Frage besonders relevant:
- Halbschriftliches Rechnen rückt in den Vordergrund. Halbschriftliche Strategien werden als Voraussetzung verstanden, mit der Kinder lernen, Rechenwege selbst zu strukturieren, Zwischenschritte sichtbar zu machen und ihre eigenen Denkprozesse nachzuvollziehen. Schriftliche Algorithmen werden erst dann eingeführt, wenn diese Grundlage trägt (KMK 2022; Implementierungsbroschüre KMK 2023).
- Verstehensorientierung wird zum Leitprinzip. „Verstehen vor Automatisieren“ wird in der Implementierungsbroschüre programmatisch aufgenommen.
Die Bundeslander haben dies uneinheitlich umgesetzt. Der bayerische LehrplanPLUS für die Grundschule etwa schreibt für die Subtraktion explizit das Abziehverfahren (= Entbündeln) vor und benennt Hunderterplatten, Zehnerstangen und Einer als zentrale Anschauungsmaterialien (Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus 2024). Der nordrhein-westfälische Lehrplan dagegen lässt die Verfahrenswahl frei und überträgt die Entscheidung den Schulen (PIKAS 2024).
Dies bedeutet, dass eine bundesweit einsetzbare Lernsoftware beide Verfahren zumindest darstellen können muss, um den Anschluss an das jeweilige Schulbuch zu erlauben. Vielmehr lässt sich dadurch sogar die beiden Verfahren vergleichend verstehensorientiert untersuchen.
Was heißt „Verstehensorientierung“?
Der Begriff ist seit der zweiten Hälfte der 2010er Jahre in der deutschen Mathematikdidaktik zentral und wurde insbesondere von Susanne Prediger und Christoph Selter (TU Dortmund) ausgearbeitet (Prediger & Selter 2014; Selter et al. 2014). Verstehensorientierter Mathematikunterricht zeichnet sich durch drei zusammenhängende Merkmale aus:
- Vorrang von Vorstellungen vor Kalkül. Tragfähige Grundvorstellungen zu Zahlen und Operationen müssen vor der Einführung formaler Rechenregeln aufgebaut sein. Erst auf dieser Basis werden Verfahren zu Schemata verdichtet (Prediger & Selter 2014).
- Konsequenter Repräsentationswechsel. Begriffe und Operationen werden über mehrere Darstellungsebenen (gegenständlich, ikonisch, symbolisch, sprachlich) miteinander vernetzt, sodass Kinder beim Wechsel zwischen den Ebenen ihre eigenen Vorstellungen prüfen und schärfen.
- Strukturelle, innermathematische Vorstellungen. Die Förderung zielt nicht nur auf motivierende Anwendungskontexte, sondern auf das Erkennen mathematischer Strukturen, beispielsweise der Bündelungslogik des Stellenwertsystems (Prediger 2024).
Die App ist deshalb als ein Werkzeug konzipiert, das im Sinne Vorstellungen aufbauen und Repräsentationswechsel einfordern hilft, und das eine sprachliche Begleitung mitbringt, die als Modell für die kommunikative Bearbeitung dient.
Schriftliche Verfahren als Bündelungs-Prozeduren
Die schriftlichen Algorithmen sind direkt aus dem dezimalen Stellenwertsystem abgeleitet. Jede Spalte einer Stellenwerttafel steht für eine Bündelungsebene; das schriftliche Addieren ist dann ein zweischrittiges Verfahren pro Spalte: zusammenzählen, und falls die Spalte ≥ 10 ergibt, bündeln zu einer Einheit der nächsthöheren Stelle. Das Übertragen ist nichts anderes als das Notieren dieses Bündels (Padberg & Benz 2021, Kap. 8).
Das schriftliche Subtrahieren ist zweischrittig: vergleichen, und falls die obere Stelle nicht ausreicht, eine Einheit der nächsthöheren Stelle als zehn Einheiten der aktuellen Spalte verfügbar machen. Ob dies durch Reduktion des Minuenden („Entbündeln“) oder durch Erhöhung des Subtrahenden plus Aufstockung des Minuenden um zehn („Erweitern“) geschieht, ist eine Verfahrensfrage; mathematisch sind beide äquivalent (Padberg & Benz 2021).
Damit Kinder diese Logik tragend erfassen und nicht nur verständnislos mit Ziffern in Spalten rechnen, brauchen sie ein Bündelungsverständnis auf der enaktiven und ikonischen Ebene, bevor sie (rein) symbolisch mit der Notation arbeiten.
Typische Verstehenshürden
Addition
Die fachdidaktische Literatur dokumentiert für die schriftliche Addition vor allem folgende Fehlerstrategien (PIKAS (2024) und Padberg & Benz (2021)):
- Trennungs- bzw. Komplettniederschreib-Fehler: Das Kind addiert die Spalte (z. B. 8 + 7 = 15) und schreibt die zweistellige Zahl vollständig in die Einer-Spalte, statt 5 zu schreiben und 1 zu übertragen.
- Übertrag vergessen: Spalten werden korrekt addiert, aber der Übertrag aus der vorigen Spalte wird nicht mitgerechnet.
- Fehlerhafter Umgang mit der Null: Spalten mit
0werden fehlinterpretiert (z. B.0 + n = 0), oder ein Übertrag zu einer Null wird nicht ausgeführt. - Stellenwertvertauschung: Bei Operanden unterschiedlicher Stellenzahl werden die Ziffern links- statt rechtsbündig übereinandergeschrieben.
Subtraktion
Bei der Subtraktion ist das Spektrum der Hürden deutlich breiter. Die häufig vorkommenden Fehler sind (KIRA 2024):
- Schwierigkeiten mit dem Übertrag (kein Übertrag eingetragen, kein Übertrag in leere Stellen, ein Übertrag zu viel).
- Fehler mit der Null („0 − x = 0″, „x − 0 = 0″, kein Übertrag zur oder über die Null).
- Rechenrichtungsfehler (von links nach rechts gerechnet).
- Operationsvertauschung (Addition statt Subtraktion).
- Spaltenweise Unterschiedsbildung „größere minus kleinere“ als der häufigste systematische Fehler.
- Falsches Stellenwertverständnis.
- Vermischen mehrerer Verfahren — etwa gleichzeitige Anwendung von Erweitern und Entbündeln in derselben Aufgabe.
- Einsundeins-Fehler (Zahlfaktenfehler in der Spalte selbst).
Empirisch gut dokumentiert ist die Häufigkeit des „Größere minus Kleinere“-Fehlers. In einer großangelegten Studie an 31 Klassen der vierten Jahrgangsstufe in der Region Bielefeld dokumentierte Schipper bereits 1983, dass dieser Fehler ungefähr 30 % aller Subtraktionsfehler ausmacht und damit der häufigste systematische Fehler ist (Schipper 1983; aufgegriffen in Padberg & Benz 2021). Wartha & Schulz (2014) zeigen, dass dieser Fehler zuverlässig mit einem schwachen Stellenwertverständnis korreliert.
In der App wurde basierend auf diesen häufigen Fehler die Impulse und Vorhersagen für jeden Schritt gezielt angepasst und zusätzlich visuell verdeutlicht, um genau solche Fehler aufzugreifen, Fehlvorstellungen zu addressieren und durch die Repräsentationsvernetzung Lerngelegenheiten zur Überwindung dieser Fehlvorstellungen anbieten.
Verfahrens-Verwechslungen
Eine eigene Hürde entsteht, wenn Kinder Erweitern und Entbündeln vermischen. Dieser Fehler tritt empirisch auf, wenn Lehrwerk und häusliche Hilfe unterschiedliche Verfahren benutzen (Schipper 2009). Dies tritt teilweise auf, weil viele Eltern noch das Erweiterungsverfahren gelernt haben, während ihre Kinder heute überwiegend das Entbündelungsverfahren unterrichtet bekommen (Padberg & Benz 2021).
Erweitern vs. Entbündeln: Eine fachdidaktischen Debatte
Die zwei in deutschen Grundschulen verbreiteten Subtraktionsverfahren werden seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Der gegenwärtige Stand lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Entbündeln (Abziehverfahren)
Begründungslogik: Die nächsthöhere Stelle des Minuenden wird um eins reduziert; die geborgte Einheit wird in der aktuellen Spalte als zehn Einheiten ergänzt.
Stärken (Padberg & Benz 2021; Krauthausen 2018; Bayerisches Staatsministerium 2024):
- Direkter Anschluss an die enaktive Material-Tätigkeit: Eine Zehnerstange wird in zehn Einer-Würfel zerlegt.
- Konsistente Logik: nur der Minuend verändert sich, der Subtrahend bleibt.
- Kaskadiertes Borgen ist als räumliche Bewegung darstellbar.
Schwächen:
- Die Notation („Zehner durchstreichen, daneben −1 schreiben“) wird unübersichtlich, vor allem bei mehrfachem Borgen.
- Bei Aufgaben wie
1000 − 1muss eine Einheit über drei Stellen kaskadieren.
Erweitern (Auffüllverfahren)
Begründungslogik: Die Konstanz der Differenz: Wenn man zu beiden Zahlen denselben Wert addiert (10 Einer = 1 Zehner), bleibt die Differenz gleich.
Stärken (Schipper 2009; Padberg & Benz 2021):
- Saubere Notation, keine Streichungen.
- Anschluss an das Ergänzen („6 plus wieviel sind 13?“), das für viele Kinder kognitiv zugänglicher ist als das Abziehen.
Schwächen:
- Die Begründung („wir geben oben 10 dazu und müssen das unten ausgleichen“) ist anspruchsvoll und am gegenständlichen Material schwerer zu zeigen. Selter (1995) bezeichnet diese Diskrepanz zwischen Material-Operation und notierter Operation als typische Fiktivitätsfalle.
In der App werden für beide Verfahren Visualisierungen angeboten, um sie verständlicher zu machen. Beim Entbündeln wird ein Plättchen der nächsthöheren Stelle durchgestrichen und wird zu 10 Plättchen der nächstniedrigeren Stelle. Beim Erweiterungsverfahren wird ein „Minusplättchen“ (Verschwindeplättchen/Loch) hinzugefügt und als Ausgleich daraus 10 Plättchen der niedrigeren Stellen hinzugefügt.
Umsetzung in der App: Didaktische Designentscheidungen
Die folgenden Designentscheidungen orientieren sich an den oben skizzierten fachdidaktischen Prinzipien
Mehrere Repräsentationen synchron
Die zentrale didaktische Entscheidung ist die synchrone Kopplung mehrerer Darstellungsebenen: jede Aktion (eine Ziffer ändern, einen Schritt ausführen) wirkt simultan auf Notation, 2D-Plättchen oder 3D-Dienes und sprachlicher Beschreibung. Das ist genau das, was Bruner (1966) als Repräsentationswechsel beschreibt und was Krauthausen (2018) als zentrale Aufgabe digitaler Lernsoftware nennt: nicht Animation als Selbstzweck, sondern strukturgleiches Mit-Animieren der mathematischen Beziehungen.
Die Rollläden über jedem Panel erlauben Lehrkräften, gezielt eine Ebene zu verdecken und die Kinder zur Übersetzung aus den anderen zu zwingen. Das entspricht der Forderung der operativen Didaktik (Wittmann & Müller 1990 ff.), Repräsentationswechsel aktiv einzufordern und zunehmend mental zu antizipieren. Dadurch sind vielfältige Gegeben-Gesucht-Aufgabenstellungen möglich.
Verfahrenswahl explizit
Da die Bundesland-Lehrpläne unterschiedliche Verfahren präferieren, stellt die App beide Verfahren als gleichberechtigte Optionen bereit. Das adressiert auch die in 4.3 genannte Vermischungs-Hürde: Lehrkräfte können das Verfahren des eigenen Schulbuchs einstellen und gleichzeitig das alternative Verfahren zu Vergleichszwecken sichtbar machen als eine Möglichkeit, weil Kinder ihre eigene mentale Strategie oft nicht klar einem Verfahren zuordnen können.
Sprachausgabe als Modell-Sprache
Die Sprachausgabe nutzt durchgängig fachsprachlich korrekte Begriffe: „bündeln“, „entbündeln“, „Übertrag“, „Minuend“, „Subtrahend“. Sie macht den Algorithmus zu einer Erklär-Sequenz, an der sich die Kinder sprachlich orientieren können. Sie können das Sprachvorbild als Modell nutzen, das sie in eigene Worte übersetzen. Dies entspricht dem QuaMath-Prinzip Kommunikationsförderung (QuaMath 2024) und der in Mathe sicher könnenpropagierten Praxis, Verbalisierung als zentralen Teil mathematischen Verstehens zu behandeln (Selter et al. 2014).
Vorhersage-Aufgaben
Die optionale Vorhersage vor jedem Schritt setzt das Predict-Observe-Explain-Format der naturwissenschaftlichen Didaktik (White & Gunstone 1992) um. Statt einer bloßen Animation, der man zuschaut, wird jeder Schritt durch passende Fragen gerahmt: Was passiert hier? Was muss ich hier tun? Welcher Distraktor ist plausibel, aber falsch?
Die Distraktoren der App bilden bewusst die dokumentierten Fehlerstrategien ab, beispielsweise „das Größere minus das Kleinere“, vergessener Übertrag, vertauschte Stellenwerte, Verfahrensverwechslung, basierend auf der Fehleranalyseliteratur (Schipper 1983, 2009; Padberg & Benz 2021; Wartha & Schulz 2014; KIRA 2024). Dadurch findet eine Kognitive Aktivierung (QuaMath 2024) statt.
Aufgabengenerator und adaptive Schwierigkeit
Der Aufgabengenerator bietet mehrere Schwierigkeitsstufen und passt im Modus „adaptiv“ die Schwierigkeit der als nächstes angebotenen („gewürfelten“) Aufgabe anhand der Vorhersage-Trefferquote an.
Virtuelles Handeln: Die Bezugnahme zwischen Repräsentationen herausfordern
Bei bestimmten Phasen (Übertrag platzieren, Erweitern-Korrektur eintragen) wird die MC-Frage durch eine Tipp-Aufgabe am Material oder an der Notation ersetzt. Das Kind zeigt direkt auf die richtige Spalte und arbeitet damit auf der ikonisch-symbolischen Ebene.
Grenzen, Forschungsbedarf und Praxisempfehlungen
So viellfältig die Möglichkeiten der App sind, sie ersetzt weder das gegenständliche Material (Dienes-Würfel zum Anfassen) noch das Sprechen über Mathematik im sozialen Raum der Klasse. Krauthausen (2018, S. 215 ff.) weist darauf hin, dass digitale Animationen die haptische Erfahrung ergänzen, nicht ersetzen. Dasselbe gilt für die mündliche Bearbeitung: Kommunikation über Mathematik ist essentiell und nicht delegierbar (QuaMath 2024). Die App kann aber ergänzend und vor allem zum selbstständigen Üben und im Rahmen von Forscheraufgaben (in der App sind einige Ideen hinterlegt) genutzt werden.
Literatur
- Barzel, B., Gasteiger, H., Greefrath, G., Maritzen, N., Nührenbörger, M. & Stanat, P. (2023). Weiterentwicklung der Bildungsstandards im Fach Mathematik für den Primarbereich und die Sekundarstufe I. Mitteilungen der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik. https://ojs.didaktik-der-mathematik.de/index.php/mgdm/article/view/1113
- Bruner, J. S. (1966). Toward a Theory of Instruction. Cambridge, MA: Harvard University Press.
- Krauthausen, G. (2018). Einführung in die Mathematikdidaktik — Grundschule (4. Aufl.). Berlin/Heidelberg: Springer Spektrum.
- Padberg, F. & Benz, C. (2021). Didaktik der Arithmetik — fundiert, vielseitig, praxisnah (5. Aufl.). Berlin/Heidelberg: Springer Spektrum.
- Prediger, S. (2024). „Mathematik muss nicht wehtun.“ Beitrag im Deutschen Schulportal. https://deutsches-schulportal.de/expertenstimmen/susanne-prediger-didaktik-mathematik-muss-nicht-wehtun/
- Prediger, S. & Selter, C. (2014). Mathematikdidaktisches Update — Aktuelle Perspektiven für Lehr-Lern-Forschung und Lehrkräftebildung. https://wwwold.mathematik.tu-dortmund.de/prediger/veroeff/14-FuCo-Prediger-Selter.pdf
- Schipper, W. (1983). Über typische Schülerfehler bei der schriftlichen Subtraktion natürlicher Zahlen. Universität Bielefeld. https://pub.uni-bielefeld.de/record/1775198
- Schipper, W. (2009). Handbuch für den Mathematikunterricht an Grundschulen. Braunschweig: Schroedel.
- Selter, C. (1995). Zur Fiktivität der ‚Stunde Null‘ im arithmetischen Anfangsunterricht. Mathematische Unterrichtspraxis, 16(2), 11–19.
- Selter, C., Prediger, S., Nührenbörger, M. & Hußmann, S. (Hrsg.) (2014). Mathe sicher können — Diagnose- und Förderkonzept zur Sicherung mathematischer Basiskompetenzen. Themenmodul „Natürliche Zahlen“. Berlin: Cornelsen.
- Wartha, S. & Schulz, A. (2014). Rechenproblemen vorbeugen (2. Aufl.). Berlin: Cornelsen.
- White, R. & Gunstone, R. (1992). Probing Understanding. London: Falmer Press.
- Wittmann, E. Ch. & Müller, G. N. (1990 ff.). Handbuch produktiver Rechenübungen, Band 1 und 2. Stuttgart: Klett.
Bildungspolitische Dokumente
- KMK — Kultusministerkonferenz (2022). Bildungsstandards für das Fach Mathematik. Primarbereich. Beschluss vom 23.06.2022. Berlin. https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2022/2022_06_23-Bista-Primarbereich-Mathe.pdf
- KMK — Kultusministerkonferenz (2023). Bildungsstandards Mathematik. Implementierungsbroschüre Primarstufe und Sekundarstufe I. Berlin. https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Bildung/Qualitaet/ImplBroschu__re_BiSta_MATHEMATIK_2023-03-23.pdf
- KMK & DZLM (2023). Vereinbarung über das Zehnjahres-Programm QuaMath. Pressemitteilung. https://dzlm.de/aktuelles/kmk_dzlm_quamath
- Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (2024). LehrplanPLUS Grundschule — Mathematik.https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachlehrplan/grundschule/3/mathematik
- Niedersächsisches Kultusministerium (2024). Kerncurriculum für die Grundschule — Mathematik.(Anhörfassung). https://www.mk.niedersachsen.de/download/211766/KC_Mathematik_fuer_die_Grundschule.pdf
Online-Plattformen und Förderprogramme
- divomath — Digitale Lehr-Lern-Umgebung für Klassen 3–6, TU Dortmund. https://www.schulministerium.nrw/divomath-mathematische-basiskompetenzen-digital-und-verstehensorientiert-foerdern
- KIRA — Kinder rechnen anders. TU Dortmund / DZLM. https://kira.dzlm.de (insbes. https://kira.dzlm.de/zahlen-und-operationen/schriftliches-rechnen/typische-fehler-bei-der-schriftlichen-subtraktion)
- Mathe sicher können — Online-Materialien. TU Dortmund / DZLM. https://mathe-sicher-koennen.dzlm.de
- PIKAS — Prozess- und inhaltsbezogene Kompetenzen.TU Dortmund / DZLM. https://pikas.dzlm.de (insbes. https://pikas.dzlm.de/unterricht/zahlen-und-operationen/zahlenraum-bis-1000/schriftliche-additionund https://pikas.dzlm.de/unterricht/zahlen-und-operationen/zahlenraum-bis-1000/schriftliche-subtraktion)
- primakom — Primarstufe Mathematik kompakt. TU Dortmund / DZLM. https://primakom.dzlm.de
- QuaMath — Unterrichts- und Fortbildungsqualität in Mathematik. DZLM / IPN. https://quamath.de/